Samstag, 6. Mai 2017

Bento #152

Es gab wieder mal Süppchen. Und ich hatte ebenfalls wieder mal vergessen, zuhause ein Foto zu machen. Kurz vorm Loslöffeln an der Arbeit habe ich es gemerkt und schnell noch ein Foto (in meinem kleinen Chaos) gemacht.
Es gab hier eine Zucchini-Linsen-Suppe mit Kokos. Ich mag ja Zucchini nicht soooo gerne, weswegen ich sie mit püriert habe, anstatt sie anzubraten und nach dem Pürieren der anderen Komponenten wieder hinzuzufügen. Aber mal ehrlich: die Zucchini geht dann schnell von lecker angebraten zu labberig-latscherig über, das muss doch nicht sein. Um sie aber nicht komplett zu diskriminieren, wurde sie eben atomisiert ;)
Das Süppchen war sehr lecker, das Rezept liefere ich noch (jaja, ich habe das Ragout aus #150 nicht vergessen, das kommt beides noch).

Donnerstag, 4. Mai 2017

Bento #151

Immer mal wenn Gutscheine in irgendeinem Käseblättchen auftauchen, treibt es mich zu einem Fastfoodriesen mit drei großen Buchstaben. Das wird dann immer eine kleine Schlacht, ab und an muss das einfach sein ;)
Ich nehme mir dann gerne noch etwas anderes mit, was ich mindestens genauso lecker finde wie die Fleischberge. Deswegen gibt es in diesem Bento eine Ladung Cole Slaw, lecker Krautsalat. Dazu hatte ich einfach Schwarzbrot mit Frischkäse und noch Tomätchen gepackt.

Montag, 1. Mai 2017

Lasagnesuppe

Bevor ich zu dem Ragout aus dem letzten Bento komme, möchte ich schnell dieses Rezept einwerfen. Ich habe von unserer Lasagnesuppe insgesamt drei Fotos gemacht. Beim ersten sieht man wegen Creme Fraiche und Parmesan fast nix von den Nudeln. Beim zweiten hatte ich dann gerührt und es ist alles irgendwie eine Masse, auch nicht wirklich aussagekräftig. Und das dritte (dieses hier) zeigt zwar alle Komponenten - weswegen ich es auch für den Blog nehme -, jedoch ist es meine zweite Portion, sprich die Schüssel hat einen dreckigen Rand... immer so ein Drama mit dem Bild.
Die Suppe war nichtsdestotrotz sehr lecker und Ihr braucht für 4-5 Personen:
1 große Zwiebel, fein gewürfelt
Olivenöl
500g Hack
Salz, Pfeffer und ggf. italienische Kräuter (Basilikum, Oregano, Rosmarin...)
1l Gemüsebrühe
800g Tomaten aus der Dose, gehackt
40g Tomatenmark
200g Lasagneplatten
150g Creme Fraiche
Parmesan
Das Hack in einem großen Topf im Olivenöl scharf anbraten, dabei gut zerkleinern, die Zwiebel dazugeben und mit braten. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen. Mit der Brühe, den Tomaten und dem Tomatenmark ablöschen und weiter köcheln lassen.
Die Lasagneplatten in mundgerechte Stücke brechen und hinzufügen.
Dabei ist es mir irgendwie passiert, dass einige der Platten zu einem größeren Klumpen kleben geblieben sind. Im Laufe des Kochens haben sie sich weitestgehend gelöst, es hat aber die Kochzeit verlängert. Ich empfehle daher, die Platten portionsweise hinzuzugeben und dazwischen immer gut zu rühren.
Am Ende noch mal abschmecken und auf Schalen verteilen. Einen Klecks Creme Fraiche und kräftig Parmesan darauf und fertig.

Dienstag, 25. April 2017

Bento #150

Eine runde Zahl und wie bei der 100 habe ich es auch hier nicht vorher gemerkt. Ich finde dennoch, dass etwas durchaus Ansehnliches in Nummer 150 gelandet ist.
Ich hatte hier am Wochenende wieder etwas gewagt; dieses Mal sogar viel, da die Zusammensetzung hier doch für man(n)es Verhältnisse wirklich sehr anders war. Selbst mein bester Freund rümpfte erst misstrauisch das Näschen, als ich mein Vorhaben am Telefon beschrieb, und ihm kann man eigentlich alles vorsetzen.
Ich habe es dennoch gewagt, dieses Aprikosen-Tomaten-Ragout mit scharfem Gewürzreis zu machen. Wir fanden es alle sehr lecker, da die Gewürze wirklich gut mit der Schärfe daherkommen.
Obendrauf gibt es noch mit Curry geröstete Cashewkerne. Schnell warm gemacht schmeckt es am nächsten Tag mindestens genauso gut wie am Tag zuvor.
Das Rezept folgt natürlich!

Samstag, 22. April 2017

Hähnchencurry mit Granatapfel

Sieht es nicht schon wundervoll aus?! Ich stelle ja keine großen Ansprüche an meine Photos, zumal ich lieber warmes Essen haben möchte als High-End-Photos, aber hier kann noch nicht mal mein fixes Smartphonebild irgendwie den Genuss und die Qualität mindern.
Wieder einmal bei Chefkoch entdeckt, musste man(n) zum wiederholten Mal sein Obst im Hauptgang finden. Und wie beim letzten Mal war auch das hier extrem lecker ;)
Für etwa 3 Personen braucht Ihr:
300-400g Hähnchenbrust, in mundgerechte Stücke geschnitten
1 Dose Ananas in Stücken
~100ml Gemüsebrühe
~150ml Milch
100g Frischkäse
~400g Nudeln
1 TL Butter
1 Granatapfel
3-4 TL Currypulver
Salz, Pfeffer
Beginnt mit dem Granatapfel. Uns verbindet eine zermürbende Hassliebe: zum einen liebe ich seinen frischen, knackigen Geschmack, einfach unvergleichlich, mmmhhhh... zum anderen hasse ich aber diese gemeine Art seine Kernchen vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
Normalerweise habe ich ihn mit wenig bis kräftig Druck von oben über die Arbeitsplatte geschubbelt, dann aufgeschnitten und die Kerne über einer Schüssel herausgeklopft. Man bleibt (meistens) sauber, hat aber definitiv am Ende nicht alle Kerne im Schüsselchen.
Dieses Mal habe ich den Rat eines Freundes befolgt: Ich habe den Granatapfel aufgeschnitten und die Kerne in einer großen Schüssel mit Wasser rausgepult. Die Kerne bleiben auf dem Boden liegen, während alle kleinen bis großen Häutchen oben schwimmen. Genial!
Habt Ihr das hinter Euch gebracht, geht's los: Bratet das Fleisch in einem Topf in der Butter an, dann die abgetropften Ananasstücke dazugeben. Gebt nun das Currypulver darüber und schwitzt alles an. Mit etwa 50ml vom Ananassaft und der Brühe ablöschen. Dann Milch und Frischkäse dazu, aufkochen und den Frischkäse gut verrühren. Das Ganze ist immer noch ziemlich flüssig (ich habe schon im Vergleich zum Originalrezept alle Flüssigkeiten reduziert), köchelt es ruhig noch ein paar Minuten ein und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab.
Währenddessen kocht Ihr die Nudeln und gebt die abgegossenen Nudeln in die Soße. Mir hat die Konsistenz dann gut gefallen, zumal die Nudeln noch Flüssigkeit aufgenommen haben.
Startet ansonsten einfach mit noch weniger Brühe und Milch und schaut dann mal, wie es Euch gefällt.
Auf die Teller verteilt streut Ihr zum Schluss noch kräftig Kernchen darüber; sie machen das Ganze wirklich sehr pfiffig.

Samstag, 15. April 2017

Hähnchen in Backpflaumensoße mit Honig und Zimt

Die Chefkoch-App und ich, wir sind seit einiger Zeit sehr gute Freunde. Ich lasse mich dabei oft einfach von Rezept zu Rezept treiben, schaue mir die Ergebnisse bestimmter Kategorien an oder die Empfehlungen bzw. neuen Rezepte.
Bisher hat uns alles sehr gut geschmeckt, was ich ausgesucht hatte. So war es auch hier; ich Liebe ja Rezepte, die irgendwie mit süß-scharf-würzig-herzhaft spielen, und Backpflaumen, mmmmhhhhh, Backpflaumen gehen ja wohl immer. Man(n) mag sein Obst lieber getrennt vom Hauptgang, hat aber keinerlei Entscheidungsfreiheit: I cook, I decide ;)

Für 3-4 Personen braucht Ihr:
2 EL Olivenöl
~ 700g Hähnchenbrustfilets, in mundgerechte Stücke geschnitten
~300ml Hühnerbrühe
1 Dose gehackte Tomaten
Salz, Pfeffer
1 Stange Zimt

~100g Backpflaumen, halbiert
1-2EL Honig
1 EL Ingwer, frisch gerieben
50g Rosinen
1 Prise Kurkuma
~100ml Wasser

Das Öl in einem großen Topf erhitzen und das Hähnchen leicht bräunen. Zimtstange, gehackte Tomaten, Brühe, Salz und Pfeffer hinzugeben, alles erhitzen, dann etwa 20-30 Minuten leicht köcheln lassen. Gegen Ende der Garzeit Deckeln abnehmen.
Währenddessen gart Ihr in einem anderen Topf die Pflaumen und Rosinen zusammen mit dem Honig, dem Ingwer, dem Kurkuma und dem Wasser für etwa 15 Minuten. Ohne Deckel ist hier wichtig, damit es gleichzeitig etwas einreduziert.
Nun kommt der Inhalt des kleinen Topfes zum großen Topf, gut verrühren und final noch einmal abschmecken, gerne auch mit etwas Chili.
Dazu passt Couscous sehr gut.
Ich habe das Rezept etwas abgeändert, das Original findet Ihr hier.

Was hat man(n) dazu gesagt? Bei jedem Gericht mit Fruchtanteil musste er bisher zugeben, dass es köstlich schmeckt ;)